Ein Beitrag von Inken Reimers zu CHD Reimers

Nr 31

Name: Claus Hermann Detlef Reimers

Daten:

Geb. am: 23.07.1842

in: Kellinghusen

Verh. am: 16.11.1869

in: Kellinghusen

mit: Maria Elsabe Fehrs (Nr 30)

Gest.: am: 01.11.1924

in: Elmshorn

Werdegang / Beruf:

Geboren als ältestes Kind des Tischlers Jasper Reimers und der Catharina geb. Kahlke.
Bei seiner Geburt ist der Vater 28 Jahre alt, die Mutter 22, die Familie lebt im Flecken Kellinghusen, Ortsteil „Im Sande“, die heutige Lindenstraße.
Juni 1854, CHD ist gerade 12 Jahre alt, verlässt der Vater die Familie und wandert nach Australien aus.
Die Familie wohnte damals schon wieder in Fitzbeck wohl bei einem J.Rathjen?,
wie auf der Geburtsurkunde des jüngste Sohnes von Jasper und Catharina (Hans Jacob Detlev) im August 1853 zu sehen ist.

CHD entscheidet sich Lehrer zu werden.

Wie war das Schulsystem damals?

Schleswig-Holstein war von 1867 bis 1946 eine preußische Provinz.
Vorher hatten die Herzogtümer Schleswig und Holstein rund 400 Jahre zu Dänemark gehört.
1864 errangen die Preußen und Österreich einen militärischen Sieg gegen Dänemark, so dass Dänemark die Herzogtümer abtreten mussten.
In der Folge waren sich Preußen und Österreich aber uneins über den Umgang mit diesen Herzogtümern.
Preußen nutzte dies 1866 als Anlass für einen angestrebten Krieg gegen Österreich um die Vormachtstellung in Deutschland.
Preußen siegte, Schleswig und Holstein gingen so im August 1866 an Preußen.

„Durch das Patent, welches ich heute vollzogen habe, vereinige ich Euch, Einwohner der Herzogthümer Schleswig und Holstein
mit Meinen Unterthanen, Euren Nachbarn und Deutschen Brüdern.“
Mit diesen Worten verkündete König Wilhelm I. von Preußen (1797-1888) am 12. Januar 1867 die Einverleibung Schleswig und Holsteins in sein Königreich Preußen.

Daher galt seit dem 1.Oktober 1867 die preußische Verfassung nun auch in „Schleswig-Holstein“, wie man die Provinz nun nannte
.Diese führte in vielen Bereich des alltäglichen Lebens zu Veränderungen: Die Rechtsprechung, die Verwaltung wurden auf energisch preußische Art neu geregelt,
die allgemeine dreijährige Wehrpflicht wurde eingeführt, es gab ein neues Steuersystem.
Grundsätzlich mussten sich viele an die neue energische Art gewöhnen, wie der Staat und seine Beamten nun öffentliche Angelegenheiten regelten; der dänische Gesamtstaat war bedächtiger regiert worden. In vielerlei Hinsicht bedeutete es aber auch Modernisierung und Fortschritt.

Dazu gehörte auch eine Neuordnung des Volksschulwesens:

Mit den liberalen „Allgemeinen Bestimmungen für das Volksschul-, Präparanden- und Seminarwesen“ vom 15.Oktober 1872,
die vor allem die Lehrerbildung und die Unterrichtsverteilung in ganz Preußen einheitlich regelten und die außerdem die Volksschulen in den Städten und auf dem Lande das gleiche Unterrichtsziel steckten und den gleichen Lehrplan gaben, zog ein neuer Geist in die Schulen Schleswig-Holsteins ein. Die Förderung der elementaren Durchschnittsbildung auf Grundlage nationaler Volkserziehung wurde das Programm der neuen Schule, das alle Unterschiede beseitigen und das Niveau heben sollte. In dieser Uniformierung, die den preußischen Staatsgedanken erfolgreich in alle Bevölkerungskreise trug, lag ein deutlicher Bruch mit der Vergangenheit. Die plattdeutsche und platt-dänische Sprache wurde zurückgedrängt und 1878 und 1888 wurde Hochdeutsch als alleine Sprache in allen Unterrichtfächern eingeführt.

Wie war also die Ausbildung von CHD? Hat er, wie später sein Sohn Detlef schon das Lehrerseminar in Bad Segeberg besucht???

In der Schulchronik Vormstegen berichtet er uns selbst: Zunächst war er Präparand zu Willenscharen im Kirchspiel Kellinghusen,
außerdem in Stellau per Itzehoe und in Rederstall, Kirchspiel Tellingstedt
.
Von Ostern 1865 (23 Jahre alt) bis 1867 fequentierte er das Lehrerseminar zu Tondern.

Hier erhielt er im Abgangsexamen den II. Charaker mit sehr rühmlicher Auszeichnung und fand seine erste Anstellung in Kiel
als 7. Lehrer an der höheren Bürgerschule
.
Weitere Anstellungen: 1.4.1868 bis 1.10.1869 5. Lehrer an der höheren Bürgerschule in Itzehoe;
vom 1.10.1869 bis 1.10.1870 2. Lehrer an der Privatrealschule in Kellinghusen.
Zu dieser Zeit existiert neben einer Mädchen- und einer Knabenschule in Kellinghusen auch eine „Private Lehranstalt“, gegründet 1868.
Sie befand sich in der Lindenstraße, heute Postgebäude. Diese Schule kann man mit unseren heutigen Realschulen vergleichen.
Es gab drei Klassen mit 29 Jungen und 21 Mädchen. Das Schulgeld war erheblich höher als für die übrigen Schulen (Chronik Kellinghusen).
Wahrscheinlich war CHD Reimers an dieser Schule tätig.

Bei seiner Hochzeit 1869 mit Maria Elsabe Fehrs ist er 27 Jahre alt, sein Beruf wird angegeben mit Privatlehrer in Kellinghusen (Trauungsurkunde )

Zu dieser Zeit existiert neben einer Mädchen- und einer Knabenschule in Kellinghusen auch eine „Private Lehranstalt“, gegründet 1868. Vielleicht hat er dort unterrichtet???

Später wird er wohl Lehrer in Stellau?

Der erste Sohn Wilhelm Reimers wird 1870 noch in Kellinghusen geboren.

Um 1870? zieht die Familie nach Elmshorn, dort wird CHD wohl zuerst Lehrer an der Volksschule Vormstegen.
(Geburtsurkunde Sohn Johannes Reimers 1874: Lehrer Reimers, wohnhaft Schulhaus Vormstegen)

Foto Schule Vormstegen, Stadtarchiv Elmshorn:

Die Schule in Vormstegen stand an der Schloßstraße und stammte aus dem Jahre 1806.
Sie war auf Grund des Schulregulativs für die Probstei Rantzau 1818 von einer Nebenschule zu einer Distriktsschule dieses Fleckens erhoben worden.
Sie war anfangs einklassig, als die Schülerzahl auf über 150 anwuchs, seit 1848 zweiklassig.
Von 1848 wirkte dort der Oberlehrer H.H. Rehmke bis zu seinem Tode 23.2.1870. Ab dem 1.10.1870 hat dann CHD Reimers diese Stelle übernommen
(Schulchronik Vormstegen). Hier kann man u.a. auch lesen, wie groß das Gehalt des Oberlehrers Reimers zu der damaligen Zeit war:
Das gegenwärtige Einkommen des Oberlehrers in Vormstegen beträgt 1200 RM Gehalt nebst Feuerungsgeld für die Haushaltung 96 M u
und für die Schule 48 M
. Ein ebenfalls angestellter Elementarlehrer erhielt zu dieser Zeit 960 M und 70 M Feuerungsgeld.
Das Turnen der Knaben wird vom Oberlehrer geleitet und die Frau desselben besorgt den Unterricht der Mädchen in weiblicher Handarbeit.
Die Vormsteger Schule wurde nach den allg. Bestimmungen vom 15. Oktober 1872 in eine 3klassige mit zwei Lehrern umgestaltet
und bestand als solche bis zum 1.November 1880, in welchem Jahre eine Vereinigung derselben mit der Klostersander Schule bestand.
In diesem Zusammenhang wird CHD Reimers 1880, erster Lehrer in Vormstegen, zum Mitglied des neuen nun gemeinsamen Schulkollegiums von Elmshorn/Vormstegen/Klostersande gewählt (Schulchronik Vormstegen).
Auf Anordnung des alten Lehrers Herrn Tonner, welcher seit 1860 auf dem Pelterberg tätig ist, stellt CHD Reimers im Schulkollegium einen Antrag,
dass im gleichen Jahre in den unteren Klassen die Kinder nach den Geschlechtern getrennt werden sollen.
CHD Reimers übernimmt die Oberknabenklasse in Vormstegen, Herr Tonner die Obermädchenklasse auf dem Pelzerberg.

Von 1872 bis 1881 werden sicher alle folgenden 5 Kinder in der Schule Vormstegen geboren (Geburtsurkunden)
. Am 20. Juli 1881 stirbt der Obermädchenlehrer Herr Tonner im 72. Lebenjahr,
nachdem er 41 Jahre an der Schule in Klostersande bis wenige Wochen vor seinem Tode mit großem Eifer und großem Segen gewirkt hatte.
CHD muß mit dem Lehrer Tonner sehr verbunden gewesen sein, er schreibt:
Dem Schreiber dieser Zeilen ein treuer väterlicher Freund, hat Herr Tonner im Herzen desselben durch seine Liebenswürdigkeit,
seine Einfachheit, seine Gradheit, seine aufrichtige Frömmigkeit, durch seinen kindlichen Glauben die tiefsten Eindrücke hinterlassen
.
CHD ist jetzt 39 Jahre alt.
Zu diesem Zeitpunkt erfolgt nun 1881 der Umzug ins „Reimers´sche Schulhaus“:
In die Wohnung des verstorbenen Herrn Tonner ist der Oberknabenlehrer mit Erlaubnis des Schulkollegiums eingezogen.
Gleichzeitig ist die Oberknabenklasse nach dem Klostersander Schulhause verlegt worden ( Schulchronik Vormstegen).
Bei der Geburt des 7. Kindes, Tochter Anna E. Reimers 1885 und auch bei Detlef 1890 wird angegeben,
dass CHD Reimers Knaben-Lehrer in Klostersande ist, jetzt die Schule auf dem Peltzerberg gemeint.

Karte Elmshorn und Umgebung (Stadtarchiv Elmshorn) Also lebt die Familie ab 1881 im Schulhaus der Oberknabenschule am Hinterstieg, heute Peltzerberg 15.
Wahrscheinlich wurde die östliche Wohnung als Lehrerwohnung genutzt und der westliche Anteil, heute Westerstraße, als Klassenzimmer.
Dafür spricht auch die Anordnung der Haustüren: Im östlichen Anteil befindet sich die Haustür mittig im Gebäude, in der westlichen Hälfte am Rand,
so dass die gesamte Hälfte vielleicht als Klassenzimmer genutzt werden konnte.
Zwei Kinder Anna Katharina Elisabeth und Friedrich Heinrich starben im Sommer 1887 innerhalb von 3 Wochen an Diphterie (Sterbekarte, Stadtarchiv Elmshorn).
Während ihrer Krankheit lagen sie in Quarantäne in einem Klassenzimmer in der Schule auf dem Peltzerberg / Hinterstieg,
in der auch die Wohnung des 1. Lehrers war. (Gespräch mit Hans und Gisela Reimers, Bad Segeberg 2010)
Das jüngste Kind, Hermann Reimers wird 1892 in Klostersande, Hinterstieg geboren (Geburtsurkunde).
1893 und 1900 ist die Familie sicher im Hinterstieg 18 gemeldet (Adressbuch Elmshorn, Stadtarchiv Elmshorn, 1893, 1900).

Familienbild aus dem Jahr 1898

 

von links nach rechts: stehend: Johannes Reimers, Wilhelm Reimers, Anna Reimers, Emma Reimers, Johannes Möller
sitzend: Helene Unverhaus (Verlobte von Johannes Reimers), Detlev Reimers, Marie Elsabe Reimers, CHD Reimers, Hermann Reimers,
Marie Möller, geb. Reimers

1893 und 1900 ist die Familie im Hinterstieg 18 gemeldet (Adressbuch Elmshorn, Stadtarchiv Elmshorn, 1893, 1900).

Schulen in Klostersande:

1758 wurde dort eine erste eigene Nebenschule gebaut, die Schifferbevölkerung in Klostersande zeigte dort ein besonderes Bildungsbedürfnis.
In dieser wurden die Kinder bis zu ihrer Konfirmation unterrichtet.

 

1819 wurde kaum 20 Schritt von der alten Schule entfernt ein Neubau mit zwei Klassenzimmern errichtet.

Heute befindet sich die AWO in diesem sehr schön restauriertem Gebäude.

Als 1860 die Schule dreiklassig wurde erbaute man am Peltzerberg noch ein Schulhaus mit einem Klassenzimmer für die Obere Mädchenklasse,
später war die 1. Knabenklasse dort untergebracht.

Schulhaus heute Peltzerberg 15

Von 1888-1898 wird dann die Hafenschule gebaut.

1889 lebt er im Hinterstieg 18 (Sterbeurkunde Mutter Catharina Reimers, geb. Kahlke, 69Jahre).
Und wohl auch noch 1898, denn dort stirbt seine Schwiegermutter Maria Fehrs, geb Witt, laut Sterbeurkunde bei ihm lebend, Hinterstieg 18!
Der Hintersteig ist ein kleiner Weg der östlich vom Schulgebäude liegt, daher ist wohl die östliche Wohnung des Schulhauses gemeint.
Der westliche Anteil wird dann sicherlich als Schulzimmer benutzt.
Man kann davon ausgehen, dass CHD Reimers 1889 bei Fertigstellung der Hafenschule, nun 56 Jahre alt, dort Rektor wird?
1900 ist er jedenfalls laut Adressbuch Elmshorn von 1900 Rektor der III Knabenschule (6-stufig), damit ist wahrscheinlich die Hafenschule gemeint.

CHD Reimers, Rektor der Hafenschule mit dem Lehrerkollegium

Am 2.3.1897 erwirbt CHD das alte Schulhaus am Peltzerberg: Parzelle 63 (Hof?…) und Parzelle 64 (Hausgarten), 15Ar74qm groß,
- als Verkäufer eingetragen im Grundbuch ist die Schulkommision Elmshorn, vertreten durch den Polizei.. Steinhaus.
Laut Grundbuch ist die Adresse: Westerstraße 43.

1898 erwirbt er von seinem Nachbarn Jürgen Jürs, Kapitän auf der Pamir, ein kleines zwischen den Grundstücken liegendes weiteres Teilstück,
1Ar12 qm groß für 30 M. mit der Parcellennummer 147/62, genannt Hintersteig! Er wird als „Hauptlehrer in Elmshorn“ betitelt
Er wohnt zu der Zeit wohl bereits in der Lehrerwohnung (östlicher Teil), sein Sohn Johannes lebte dann wohl mit Dora, geb. Glißmann in der westlichen Haushälfte
(ehemals Schulzimmer) und richtet sich eine Malerwerkstatt ein.
Das eigenständige Werkstattgebäude steht mit frostfreiem Kellergewölbe immer noch heute als Garage genutzt auf dem östlichen Grundstück.
1910 geht er in Rente.

 Gedenkblatt zur Verabschiedung von CHD Reimers

-oben das alte Schulgebäude in der Westerstraße 43,
unten die neue Schule in der Hafenstraße in Elmshorn, heute Grundschule Hafenstraße

1911 verkauft er das Grundstück mit dem alten Schulgebäude an seinen Sohn Johannes für 13000 M. (Kaufvertrag)
1922 stirbt seine Ehefrau Maria Elsabe geb Fehrs mit 75 Jahren in der Westerstraße 43 an Grippe.
Er selbst stirbt 1924 mit 82 Jahren in der Westerstraße 43 an einem Schlaganfall.

Die Kinder von Marie Elsabe und CHD Reimers  

1.Wilhelm Reimers, geb 13.08.1870 (Kellinghusen) – ca 1943 (Kellinghusen)
- verheiratet 16.3.1920 mit Dora Wrage, geb. 31.10.1887 (Sülldorf), verwitwete Conrad
Ihr erster Mann starb sehr früh nach einem Unfall als Mühlenarbeiter in der Kaisermühle der Brüder Runge in Wittenbergen bei Kellinghusen.
Sie hatte 1 Tochter Luise Conrad 4.9.1905 – 20.3.1975 verh. Karl Fölster 1902 – 1971 aus Heide und 1 Sohn Fritz Conrad,
welcher sich als Jugendlicher in der Lieth (Gehölz) erhängte.
Laut Aussage von Hans Reimers, der als Kind oft bei seiner Tante und Onkel in Kellinghusen zu Besuch war,
war W. Reimers sehr streng und eigenbrötlerisch. Er ha wohl seinem Stiefsohn das Leben schwer gemacht?


Dora Wrage, verw. Conrad mit Luise und Fritz Conrad

- Malermeister in Kellinghusen, Lindenstraße

Kellinghusen, Lindenstraße um 1900

Haus W. Reimers, Lindenstraße

- Ornithologe: Kam nach Aussage von Hans Reimers im Sommer immer nach Farghemiel zu seinem Bruder Hermann und seiner Schwägerin Ella zu Besuch,
um im Wald von Sigghen Vögel zu beobachten, so auch den Eisvogel.

- Kinder: Elli, geb 03.06.1921 verh. Johannes Schlömer, Pension in Willingen: Kinder: Johannes Schlömer und Brigitte Maag

2. Maria Catharina Möller, geb Reimers, geb. 17.06.1872 (GebUK: Vater:Lehrer zu Vormstegen)
- verheiratet 1897 mit Johannes Möller, Fuhrunternehmer und Bauer in Ulzburg, geb. 19.06.1868, gest. 26.06.1924
- Sohn Johannes (Herman/Maler in Schnelsen?? Grete BrandtSchnelsen?)

3. Johannes Conrad Detlev Reimers, geb. 11.10.1874 (GebUK: Vater: Lehrer zu Vormstegen)
- verheiratet mit Dorothea Glißmann, geb. 1904.1875 in Bilsen- Malermeister in Elmshorn- arbeitete in der Eremitage in Russland, St. Petersburg
- erbt das Haus in Elmshorn, Peltzerberg 15- es exestiert noch ein Samowar mitgebracht aus Russland, mehrere Tischdecken /
ervierten mit dem Monogramm DG /Dora Gließmann- mehrere Fotos- keine Kinder

4.Katharina Elisabeth Reimers, geb. 17.09.1876 (UK Lehrer zu Vormstegen), gest. 25.06.1887 (10 Jahre) (UK Klostersande)
-in Elmshorn im Schulhaus (Quarantäne, Diphterie zusammen mit 6)

5. Emma Schnorr, geb. Reimers; geb. 30.11.1878, gest. 01.10.1911
-verheiratet 1901 mit Heinrich Schnorr, geb 22.08.1852, Textilkaufmann in Kellinghusen

6.Friedrich Reimers, geb. 31.01.1881(GebUK Lehrer zu Vormstegen), gest. 10.07.1887 (6 Jahre)
(SterbeUK Klostersande) an Diphterie , Elmshorn zusammen mit 4)

7. Anna Elisabeth Reimers, geb. 03.02.1885 (GebUK Lehrer zu Klostersande)
lebte bis zu ihrem Tod in einer Kammer unter dem Dach in Peltzerberg (Ost)
malte sehr vielJahreskarten vom Zoo / Hagenbeck in HHes exestieren noch bemalte Briefe, Fotos

8. Detlef Reimers, geb. 14.09.1890 ( Nr 15) (GebUK Knabenlehrer zu Klostersande)

9. Hermann Reimers, geb. 23.08.1892 (GebUK Klostersande, Hinterstieg) – 5.1.1970 (Kellinghusen)
heiratet 1920 Ella Wrage, 20.04.1894 – 18.12.1970 (Kellinghusen, Ziegeleiweg 28) die Schwester von Dora Wrage,
siehe 1, haben 3 Kinder: 1.. Erwin Reimers (31.10.1921-4.3.2010) 2. Elisabeth (09.05.1923)
und 3: Hans Heinrich Reimers 20.06.1926 verheiratet mit Gisela: 5 Kinder

Im Garten der Schule Quarstedt,

 

Ein Beitrag von Hans Reimers

Die Schwiegermutter von CHD Reimers

ein Foto von 1864 ?

 

mit ihrem jüngsten Sohn Wilhelm Fehrs, geb. 1860 in Kellinghusen gest. 1910 als Uhrmacher in Hamburg

 

Ein Familienbild aus dem Jahr 1898
Familie Claus Hermann Detlev Reimers

Untere Reihe von links nach rechts:
1. Helene Unverhau (Verlobte von Johannes Reimers (7), er heiratete später Dora Glißmann)
2. Detlev Reimers, Sohn von 3 und 4, Lehrer in Farnewinkel, verheiratet mit Christine Sievers
3. Marie Elsabe Reimers, geb Fehrs, Ehefrau von 4
4. Claus Hermann Detlev Reimers, genannt CHD, Rektor der Schule Hafenstraße in Elmshorn
5. Hermann Reimers, Sohn von 3 und 4, Volkschullehrer in Husberg, Fargemiel und Quarnstedt, Ehemann von Ella Wrage
6. Marie, Tochter von 3 und 4, Ehefrau von 11

Obere Reihe von links nach rechts:
7. Johannes Reimers, Sohn von 3 und 4, Malermeister in Elmshorn
8. Wilhelm Reimers, Sohn von 3 und 4, Malermeister in Kellinghusen, Ehemann von Dora Wrage (Schwester von Ella Wrage)
9. Anna Reimers, Tochter von 3 und 4. Sie blieb ledig (siehe Anna.html).
10. Emma Reimers, Tochter von 3 und 4 und Ehefrau von Uhrmachermeister Hermann Schnoor in Kellinghusen
11. Johannes Möller, Ehemann von 6, Landwirt und Fuhrunternehmer in Ulzburg

 

Foto an der Rückseite (Westseite) des Hauses Westernstraße 43 in Elmshorn

Oben von links CHD Reimers(1), Detlev Reimers(3)
Unten von links Maria Reimers(1), Christine Reimers(5), Dora Reimers(7), Johannes Reimers(9)
Unten von links der 2. Junge ist vermutlich Hans-Günther und oben auf dem Arm Ursula Reimers

Familienbild an der Nordostseite des Hauses Westernstraße 43 in Elmshorn

Dies Foto ist im Mai 1912 entstanden.
links sitzt Marie Reimers, meine Großmutter, hinter ihr stehend CHD Reimers.
Rechts an der Wand steht Tante Hesbeck?, links daneben Dora Reimers, die Schwiegertochter.
Der Apfelbaum stand dort noch 1946, als ich bei Tante Dora Reimers wohnte, um an der Bismarckschule das Notabitur aufzubessern.
Der Hund, Terrier hieß er, spielte für Hans in seinen jüngsten Jahren eine große Rolle.
Von dem flunkerte sein Vater ihm viele Geschichten vor.
Tante Dora Reimers hat das Haus an ihren Neffen Hans Günther Reimers vererbt.

Uroma Marie Reimers
Marie Reimers, geb. Fehrs, ♂ 13.12.1847 in Kellignhusen ♀ 20.12.1922 in Elmshorn

 

Claus Hermann Detlev Reimers
Claus Hermann Detlev Reimers ♂ 23.07.1842 in Kellinghusen ♀ 11.11.1924 in Elmshorn

CHD Reimers kam aus Fitzbek. Sein Vater verließ seine Frau mit zahlreichen Kindern und wanderte nach Australien aus.
Der Sohn CHD hat die Familie mit seinem Lehrereinkommen unterstützt, obwohl auch seine Kinderschar (neun) zahlreich war.
Zwei Kinderr, keine zehn Jahre alt, verstarben an Scharlach. Bis zu ihrem Tode lagen sie, isoliert von der Familie, im Klassenzimmer des Schulgebäudes, in dem auch die Wohnung für den 1. Lehrer war.
Bevor CHD 1. Lehrer und später Rektor der Elmshorner Schule in der Westernstraße 43, heute Peltzerberg 15, wurde, war er Lehrer in Stellau bei Wrist. Nach dem Schulneubau in der Hafenstraße kaufte CHD Reimers das alte Schulgebäude, in dem eine zweite Wohnung für seinen Sohn Johannes entstand, der dort ein Malerbetrieb einrichtete.
Anscheinend ist CHD erst 1910 mit 68 Jahren in Pension gegangen.

 

Für Tochter Anna im Garten in der Westernstraße 43 in Elmshorn ein Leben ohne Hartz 4

Der "Terrier" war ein unbekanntes Idol für Hans in dessen Kindertagen,
Johannes Reimers, seine Schwester Anna und Mutter Marie Reimers